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Ruhrpott Rodeo 2014: Punks, die Merch kaufen | Weltgeschichte.org

Ruhrpott Rodeo 2014: Punks, die Merch kaufen

Juni 4th, 2014 Posted by Festivals, Ruhrgebiet No Comment yet

Ruhrpott Rodeo Infield

Seit 2007 findet das Ruhrpott Rodeo statt, seit 2008 an der bis heute genutzten Stelle nahe Hünxe. Zum ersten Mal ging das Punk-Festival über drei Tage, und ebenso zum ersten Mal war ich dabei. Als wir am Donnerstag eintrafen, hatte sich der Parkplatz gerade mal zu einem Drittel gefüllt. Der Regen hatte den Boden aufgeweicht, und überall dort, wo sich viele Menschen über ihn bewegten, hatten sich regelrechte Schlammgruben gebildet. Nach kürzester Zeit waren unsere Schuhe nur noch Dreckklumpen.

Unsere Zelte und das Pavillon waren schnell aufgebaut, die ersten zwei, drei Hansa weggekippt. Nur unsere Freundin Jessica hatte statt eines Zelts versehentlich eine Strandmuschel eingepackt. Wir beschlossen, das bunte Ding als Schuppen zu nutzen. Schon in den ersten Minuten trafen wir einige Bekannte, die teils am Vortag angereist waren. Diese waren inzwischen rotzbesoffen und kaum noch zu bändigen. Auf dem Rodeo passiert es wohl häufiger, dass Menschen beim Gehen ihre Hose verlieren und sich anschließend auf die Fresse legen. Jedenfalls wurde vielleicht ein wenig geschmunzelt, so richtig geschockt reagierte niemand.

Da uns das Rumsitzen zu kalt wurde, holten wir unsere Bändchen und enterten das Infield. Es war sehr wenig los, und bis zum Abend änderte es sich kaum. Am ersten Tag schauten wir uns an: Jaya the Cat, Slaughter and the Dogs, Dritte Wahl, The Lurkers, Tragedy, Christian Steiffen und Pennywise. Das Tageshighlight war definitiv Dritte Wahl, ansonsten gefielen mir die Veteranen von The Lurkers sehr gut.

Dritte Wahl beim Ruhrpott Rodeo 2014

Der zweite Tag begann sonnig, und wir wurden in unserem Zelt knusprig gebacken. Zum Frühstück gab’s Wurstbrötchen und Hansa, danach kühlte die Temperatur merklich ab. Aber trotz der aufziehenden Wolken blieb es den ganzen Tag über trocken, so dass sich die Schlammgruben langsam in begehbare Streifen verwandelten. Heute stieß noch eine weitere Freundin zu uns, danach entspannten wir uns unter dem Pavillon. Meine Frau bot uns in Wodka eingelegte Brause-UFOs an, allerdings ließ aufgrund der schleimig rotzigen Konsistenz die Begeisterung zu wünschen übrig. An diesem Freitag schauten wir uns an: Peter and the Test Tube Babies, Turbostaat, Die Lokalmatadore, Chuck Ragan and the Camaraderie, Terrorgruppe und Bad Religion. Leider verpassten wir aufgrund beschissener Organisation (und Bier) Millencolin. Die Tageshighlights waren Chuck Ragan and the Camaraderie und Terrorgruppe, ganz gut gefielen mir noch Peter and the Test Tube Babies.

Chuck Ragan auf dem Ruhrpott Rodeo 2014

Am dritten Tag knallte uns schon morgens die Sonne auf die Plane. Die Dixis begannen zu riechen, die Besucher ebenso. Bis zum Nachmittag blieben wir bei den Zelten, gegen 18 Uhr rafften wir uns auf Richtung Infield. An diesem letzten Tag schauten wir uns an: Against Me!, Irie Révoltés (teilweise), Turbonegro und Cock Sparrer. Mein persönliches Tageshighlight war definitiv Cock Sparrer, aber auch Against Me! war großartig.

Fazit: Die Pommes vom Currywurststand waren die besten. Der vegane Stand war völlig überfordert und leider meistens total überfüllt. Beste Show: Dritte Wahl. Festivalorganisation: Schulnote 2. Überwiegend entspannte Besucher, saubere Dixis, insgesamt großartige drei Tage.

Ruhrpott Rodeo Infield

Zelt eines Single-Punks

Ruhrpott Stage

 

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