<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Weltgeschichte.org &#124; Laufen für die Welt.</title>
	<atom:link href="http://www.weltgeschichte.org/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.weltgeschichte.org</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Mon, 17 Jun 2013 17:54:31 +0000</lastBuildDate>
	<language>de-DE</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.5.1</generator>
		<item>
		<title>Nachtrag: Deutschland rundet auf – und antwortet spät</title>
		<link>http://www.weltgeschichte.org/2013/06/nachtrag-deutschland-rundet-auf-und-antwortet-spaet/</link>
		<comments>http://www.weltgeschichte.org/2013/06/nachtrag-deutschland-rundet-auf-und-antwortet-spaet/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 17 Jun 2013 17:52:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maori</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spendenaktionen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.weltgeschichte.org/?p=617</guid>
		<description><![CDATA[Heute Morgen trudelte endlich die Antwort auf meine Anfrage an das Projekt „Deutschland rundet auf“ ein. Und die fällt unbefriedigend aus: Liebe Frau Kunigo, bitte entschuldigen Sie die verspätete Antwort, wir hatten mit der Organisation des TAG DES AUFRUNDENS allerhand um die Ohren und kommen leider erst jetzt dazu Ihnen zu antworten. Wir möchten prinzipiell [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Heute Morgen trudelte endlich die Antwort auf <a href="http://www.weltgeschichte.org/2013/05/fragen-an-deutschland-rundet-auf/">meine Anfrage</a> an das Projekt „Deutschland rundet auf“ ein. Und die fällt unbefriedigend aus:</p>
<p><em>Liebe Frau Kunigo,</p>
<p>bitte entschuldigen Sie die verspätete Antwort, wir hatten mit der Organisation des TAG DES AUFRUNDENS allerhand um die Ohren und kommen leider erst jetzt dazu Ihnen zu antworten.</p>
<p>Wir möchten prinzipiell jedem Unternehmen die Möglichkeit geben sich sozial zu engagieren und bei DEUTSCHLAND RUNDET AUF teilzunehmen, dazu gehören auch Handelspartner wie KiK. Unserer Meinung nach sollte man allen Unternehmen diese Chance geben, auch wenn sie in der Vergangenheit negativ aufgefallen sind. Irgendwo müssen die Unternehmen anfangen und diese Chance möchten wir ihnen gerne geben. Mit einem Engagement bei DEUTSCHLAND RUNDET AUF sind neben der Zahlung einer Partnergebühr auch eine Umstellung des gesamten Kassensystems und die Schulung der Mitarbeiter verbunden &#8211; die Unternehmen müssen also wirklich hinter der Initiative stehen. </p>
<p>Bei weiteren Fragen, können Sie sich gerne jederzeit an mich wenden.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen,<br />
Judith Esser</em></p>
<p>Leider hat sich Frau Esser nicht die Mühe gemacht, mein Geschlecht zu recherchieren. Google hätte ihr sicherlich helfen können.</p>
<p>Dann schreibt sie: „(…) auch wenn sie in der Vergangenheit negativ aufgefallen sind.“ Die Partnerschaft bestand längst, als das Gebäude in Bangladesch einstürzte. Letztendlich darf ein Unternehmen also in Asien Menschen unter lebensbedrohlichen Arbeitsbedingungen ausbeuten, wenn sie hier ausreichend Geld in die Hand nimmt und in deutsche Hilfsprojekte investiert?</p>
<p>Mich überzeugt die Antwort nicht. Und wisst ihr, wieso nicht? Weil es auf meine Frage keine ethisch saubere Antwort gibt. Gehe ich ein Pakt mit Unternehmen wie KiK ein, habe ich keine Ausreden. Ich weiß das, ich bin ein König der Ausreden. Eine Initiative wie DRA muss sich zu Beginn einen Ethikkodex zulegen: Was erlaube ich, wen akzeptiere ich als Partner, wie ist meine langfristige Expansionsstrategie? Mag sein, dass DRA guten Gewissens einen Haken an ihre Handelspartner macht. Und das muss jeder von euch für sich entscheiden, ob der Zweck die Mittel heiligt. FÜr mich ist das nix.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.weltgeschichte.org/2013/06/nachtrag-deutschland-rundet-auf-und-antwortet-spaet/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Deutschland rundet auf? Ich nicht mehr.</title>
		<link>http://www.weltgeschichte.org/2013/06/deutschland-rundet-auf-ich-nicht-mehr/</link>
		<comments>http://www.weltgeschichte.org/2013/06/deutschland-rundet-auf-ich-nicht-mehr/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 11 Jun 2013 10:25:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maori</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spendenaktionen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.weltgeschichte.org/?p=610</guid>
		<description><![CDATA[So, liebe Leserinnen und Leser, auf meine Anfrage hat sich die Initiative „Deutschland rundet auf“ leider immer noch nicht bei mir gemeldet. Eine kurze Recherche hat ergeben, dass es bereits viele kritische Stimmen zu Partnern wie KiK gibt. Eine befriedigende Antwort seitens DRA habe ich nirgendwo finden können. Es ist schon richtig, dass man irgendwo [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>So, liebe Leserinnen und Leser, auf <a href="http://www.weltgeschichte.org/2013/05/fragen-an-deutschland-rundet-auf/">meine Anfrage</a> hat sich die Initiative „Deutschland rundet auf“ leider immer noch nicht bei mir gemeldet. Eine kurze Recherche hat ergeben, dass es bereits viele kritische Stimmen zu Partnern wie KiK gibt. Eine befriedigende Antwort seitens DRA habe ich nirgendwo finden können.</p>
<p>Es ist schon richtig, dass man irgendwo anfangen muss, wenn man etwas bewegen will. Aber meiner Meinung nach bedeutet das nicht, einen Pakt mit dem Teufel eingehen zu müssen. Denn ein Unternehmen wie KiK hält sicherlich andere Handelsketten davon ab, mitzumachen. Auch andere Billigheimer wie Netto und Penny werden eher kritisch betrachtet, so mein Eindruck.</p>
<p>Deshalb habe ich – wie bereits angekündigt – DRA aus meiner Spendenliste geworfen. Auch werde ich nicht mehr aufrunden, es gibt genügend andere Wege zu spenden.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.weltgeschichte.org/2013/06/deutschland-rundet-auf-ich-nicht-mehr/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Geburtstagswunsch</title>
		<link>http://www.weltgeschichte.org/2013/06/geburtstagswunsch/</link>
		<comments>http://www.weltgeschichte.org/2013/06/geburtstagswunsch/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 06 Jun 2013 18:15:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maori</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.weltgeschichte.org/?p=606</guid>
		<description><![CDATA[Als Kind lief ich immer mit einer ellenlangen Wunschliste herum. Fragte mich jemand nach meinen Geburtstags- oder Weihnachtswünschen, so konnte ich ohne Zögern loslegen. In den letzten Jahren allerdings fiel es mir immer schwerer, mir etwas zu wünschen. Wieso? Ich habe eigentlich alles, was ich brauche. Wieso noch mehr Müll anhäufen? Nun ja, in knapp [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Als Kind lief ich immer mit einer ellenlangen Wunschliste herum. Fragte mich jemand nach meinen Geburtstags- oder Weihnachtswünschen, so konnte ich ohne Zögern loslegen. In den letzten Jahren allerdings fiel es mir immer schwerer, mir etwas zu wünschen. Wieso?</p>
<p>Ich habe eigentlich alles, was ich brauche. Wieso noch mehr Müll anhäufen? Nun ja, in knapp zwei Wochen feiere ich meinen 32. Geburtstag. Und bevor ich irgendwelche unnützen Dinge bekomme: Wer nicht weiß, was er/sie mir schenken soll, hier eine Idee.</p>
<p><a href="https://www.hinzundkunzt.de/so-konnen-sie-helfen/online-spenden/" target="_blank">Spendet das Geld, das ihr investieren würdet, an Hinz&#038;Kunzt.</a> Ich kann einfach nicht häufig genug erwähnen, wie wichtig die <a href="https://www.hinzundkunzt.de" target="_blank">Arbeit der Jungs und Mädels von H&#038;K</a> für uns alle ist. Zeigt mir die Spendenquittung und ich werde ein sehr glückliches Geburtstagskind sein. Danke!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.weltgeschichte.org/2013/06/geburtstagswunsch/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Meine Frau ihr Blog</title>
		<link>http://www.weltgeschichte.org/2013/06/meine-frau-ihr-blog/</link>
		<comments>http://www.weltgeschichte.org/2013/06/meine-frau-ihr-blog/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 03 Jun 2013 09:52:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maori</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.weltgeschichte.org/?p=602</guid>
		<description><![CDATA[Meine Verlobte bloggt jetzt auch. Sie ist Zahnarzthelferin und betont mir gegenüber immer, dass sie meinen Job nicht machen könnte. Als Werber bin ich von Bullshit-Bingo-Helden und weiteren merkwürdigen Menschen umgeben. Unsere Hauptbeschäftigung: Luftschlösser bauen, Leute verarschen, Kohle abgreifen. Zumindest unser Ruf geht in diese Richtung, und so ganz aus dem Nichts sind diese Annahmen [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-medium wp-image-603" alt="Frau Kunigo" src="http://www.weltgeschichte.org/wp-content/uploads/2013/06/2013060301_fraukunigo-400x198.png" width="400" height="198" /></p>
<p>Meine Verlobte bloggt jetzt auch. Sie ist Zahnarzthelferin und betont mir gegenüber immer, dass sie meinen Job nicht machen könnte. Als Werber bin ich von Bullshit-Bingo-Helden und weiteren merkwürdigen Menschen umgeben. Unsere Hauptbeschäftigung: Luftschlösser bauen, Leute verarschen, Kohle abgreifen. Zumindest unser Ruf geht in diese Richtung, und so ganz aus dem Nichts sind diese Annahmen ja nicht.</p>
<p>Wie auch immer, ich kann den Ball immer nur souverän zurückspielen. Ich könnte definitiv nicht ihren Job machen. Weil ich handgreiflich werden würde. Patienten, die mit einem Döner in der Hand in die Praxis kommen? Kinder, die im Wartezimmer noch Süßigkeiten von ihren Eltern bekommen? Idioten, die drei Monate Zahnschmerzen haben und dann am Freitag kurz vor Feierabend noch in die Praxis stolpern? So viel Dummheit muss man erst einmal ertragen.</p>
<p>Geschichten aus der Praxis und weitere Anekdoten <a href="http://fraukunigo.blogspot.de/" target="_blank">gibt’s jetzt hier</a> nachzulesen. Und sie hat schon mehr Leser als ich – wahrscheinlich, weil ich keine Werbung für mein Blog mache. Und das als Werber.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.weltgeschichte.org/2013/06/meine-frau-ihr-blog/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Fragen an Deutschland rundet auf</title>
		<link>http://www.weltgeschichte.org/2013/05/fragen-an-deutschland-rundet-auf/</link>
		<comments>http://www.weltgeschichte.org/2013/05/fragen-an-deutschland-rundet-auf/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 30 May 2013 09:01:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maori</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spendenaktionen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.weltgeschichte.org/?p=599</guid>
		<description><![CDATA[Deutschland rundet seit einiger Zeit auf. Ein „Aufrunden bitte!“ an der Kasse eines Handelspartners, schon wird der Centbetrag auf den nächsten Zehner aufgerundet. Die Differenzsumme, die man mehr bezahlt, wird an viele soziale Projekte gespendet. Kleine Beträge, großer Effekt. Easy. Nun gehört zu den Handelspartnern auch das Unternehmen KiK, das seit Jahren massiv in der [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-medium wp-image-600" alt="Deutschland rundet auf." src="http://www.weltgeschichte.org/wp-content/uploads/2013/05/20130530_DRA-400x300.jpg" width="400" height="300" /></p>
<p>Deutschland rundet seit einiger Zeit auf. Ein <a href="http://www.deutschland-rundet-auf.de" target="_blank">„Aufrunden bitte!“</a> an der Kasse eines Handelspartners, schon wird der Centbetrag auf den nächsten Zehner aufgerundet. Die Differenzsumme, die man mehr bezahlt, wird an viele soziale Projekte gespendet. Kleine Beträge, großer Effekt. Easy.</p>
<p>Nun <a href="http://www.deutschland-rundet-auf.de/partner/handelspartner" target="_blank">gehört zu den Handelspartnern</a> auch das Unternehmen KiK, das seit Jahren <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kik#Kritik" target="_blank">massiv in der Kritik</a> steht. Ich habe mal eine E-Mail-Anfrage an DRA geschickt und warte gespannt auf eine Antwort. Die Anfrage:</p>
<p>Liebe Engagierte von DRA,</p>
<p>(…)*</p>
<p>Nun habe ich eine konkrete Frage zum Handelspartner KiK. Auf der einen Seite unterstützen Sie fleißig wichtige Projekte in den Bereichen Kinder und Bildung, auf der anderen Seite steht ein nachweislich kritisch zu betrachtender Bekleidungshändler. Das schwere Unglück in Bangladesch, als in den Trümmern KiK-Kleidung gefunden wurde, ist ja nur einer vieler bedenklicher Vorfälle in den letzten Jahren.</p>
<p>Wie stehen Sie dazu, und welchen ethischen Kriterien unterliegen Ihre Handelspartner? Schließlich ist eine Partnerschaft mit Ihnen eine besonders plakative Möglichkeit, sich als sozial engagiertes Unternehmen zu profilieren. Bitte verstehen Sie dies nicht als generelle Kritik an Ihrem Projekt. Wenn ich in meinem Blog sowie über FB und Twitter ein Spendenprojekt bewerbe, muss ich kritisch sein.</p>
<p>Mit den besten Grüßen aus Hamburg,<br />
Maori (…)**</p>
<p>* Ein paar Details über mich.<br />
** Nachname. Steht auf meinem Buch.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.weltgeschichte.org/2013/05/fragen-an-deutschland-rundet-auf/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Hilfe, eine Hilfsorganisation wirbt!</title>
		<link>http://www.weltgeschichte.org/2013/05/hilfe-eine-hilfsorganisation-wirbt/</link>
		<comments>http://www.weltgeschichte.org/2013/05/hilfe-eine-hilfsorganisation-wirbt/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 24 May 2013 10:08:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maori</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.weltgeschichte.org/?p=593</guid>
		<description><![CDATA[Nicht nur Adidas, Sony oder Thüringer Waldquell sind Marken – auch Hilfsorganisationen wie Brot für die Welt, Kindernothilfe oder UNICEF schaffen sich über eine kommunikative Klammer eine Markenidentität. Gerade Global Player wie Greenpeace und WWF funktionieren nicht anders als große Unternehmen: Sie haben Niederlassungen, Mitarbeiter und natürlich auch Marketingabteilungen. Mit gewaltigen Fangnetzen fischen sie weltweit [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht nur Adidas, Sony oder Thüringer Waldquell sind Marken – auch Hilfsorganisationen wie Brot für die Welt, Kindernothilfe oder UNICEF schaffen sich über eine kommunikative Klammer eine Markenidentität. Gerade Global Player wie Greenpeace und WWF funktionieren nicht anders als große Unternehmen: Sie haben Niederlassungen, Mitarbeiter und natürlich auch Marketingabteilungen. Mit gewaltigen Fangnetzen fischen sie weltweit Spendengelder in Millionenhöhe. Dabei setzen sie auf schnelle, einfache Botschaften. Das bekannteste Beispiel ist der Große Pandabär des WWF. Pandas sehen einfach knuffig aus und funktionieren hervorragend als Spendenköder, anders als etwa bedrohte brasilianische Lurche.</p>
<p><iframe width="450" height="253" src="http://www.youtube.com/embed/ULkYhiucYX8" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Und kleine schwarze Kinder mit großen Augen ziehen wesentlich besser als pummelige bolivianische Teenager. Als ich mal für eine katholische Hilfsorganisation einen Flyer betextet habe, kam vom frommen Auftraggeber der Wunsch, doch bitte die dicke Tochter der vorgestellten Familie aus dem Bild zu schneiden. So erschien der Flyer am Ende nur mit der dünnen Tochter. Dicke Kinder, so der Auftraggeber, würden die Spendenbereitschaft bei den Angeschriebenen senken.</p>
<p>Gestern Abend fand ich in meinem Briefkasten eine Postkarte aus Mallorca. Bei genauerem Hinsehen entpuppte sie sich als Werbung der DKMS. Mit einer Schriftart, die eine Handschrift simulieren soll, schrieb mir eine 15jährige genesene Betroffene. Wie gut es ihr ginge, solle ich mir in Internetvideos aus dem Urlaub ansehen. Sorry, liebe DKMS, aber ich hätte euch von einem solchen Mailing abgeraten. Generell bin ich sehr kritisch, wenn es um Werbung mit minderjährigen Personen geht. Was stellt denn das Versenden dieses Mailings dar? Eine 15jährige schreibt einem 31jährigen, er solle sich doch mal ein paar Internetvideos von ihr ansehen. Geht’s noch? Da wurde einfach nicht zu Ende gedacht.</p>
<p>Ebenso verschrecken mich ellenlange Anschreiben wie die von Ulrich Wickert für irgendein Kinderhilfsprojekt. Da ich selbst schon unzählige Anschreiben getextet habe, weiß ich genau, wie der Scheiß zustande kommt. Ein Auftraggeber nimmt Geld in die Hand, um eine Postwurfsendung zu finanzieren. Er denkt sich: „Wenn ich schon so viel Geld investiere, muss es sich ja auch lohnen.“ Und dann hämmert er drei Millionen Infos ins Mailing, ob sie nun relevant sind oder nicht. Diesen Stümpern kann ich nur zurufen: Denkt an den Panda! Es ist völlig unwichtig, wie die finanzierte Schule heißt, wie viele Klassenzimmer sie hat, wie die Lehrerinnen alle heißen und wie viele Instrumente im Musikzimmer herumliegen. Das interessiert keine Sau! Rein muss nur das, was Spenden generiert. Wie oft habe ich schon teure Anschreiben ungelesen weggeworfen, weil mich einfach nur die Bleiwüste abgeschreckt hat?</p>
<p>Zum Abschluss möchte ich noch einige Worte über Großflächenplakate verlieren. Das sind die Plakatwände da draußen, die angeblich niemand sieht. Häufig sieht man äußerst kryptische Motive diverser Hilfsorganisationen, besonders von Greenpeace und WWF. Der Hintergrund: Große Agenturen bieten den Organisationen die Motive gratis an, um damit an Awardshows (Wettbewerbe für Werber) teilzunehmen. Denn nur Motive, die tatsächlich geschaltet wurden, dürfen eingereicht werden. Im Idealfall haben alle was davon, und zwar dann, wenn die Motive gut sind. Wenn sie aber nur von bekifften Werbern verstanden werden, sind sie schlicht reine Zeitverschwendung.</p>
<p>Fazit: Der gesunde Menschenverstand ist immer noch die beste Voraussetzung für erfolgreiche Werbung. Cheers.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.weltgeschichte.org/2013/05/hilfe-eine-hilfsorganisation-wirbt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Timingprobleme</title>
		<link>http://www.weltgeschichte.org/2013/05/timingprobleme/</link>
		<comments>http://www.weltgeschichte.org/2013/05/timingprobleme/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 21 May 2013 22:13:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maori</dc:creator>
				<category><![CDATA[Camino 2009]]></category>
		<category><![CDATA[Reiseberichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.weltgeschichte.org/?p=591</guid>
		<description><![CDATA[Bis wann wollte ich eigentlich die Korrektur für die fünfte Auflage erledigt haben? Wie auch immer, wir rattern und knattern gen Maiende entgegen und von einer fünften Auflage fehlt nach wie vor jede Spur. Das liegt wohl zu einem erheblichen Teil daran, dass ich zurzeit arbeitstechnisch überlastet bin. Gerade eben habe ich Seite 121 von [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Bis wann wollte ich eigentlich die Korrektur für die fünfte Auflage erledigt haben? Wie auch immer, wir rattern und knattern gen Maiende entgegen und von einer fünften Auflage fehlt nach wie vor jede Spur. Das liegt wohl zu einem erheblichen Teil daran, dass ich zurzeit arbeitstechnisch überlastet bin.</p>
<p>Gerade eben habe ich Seite 121 von 300 korrigiert. Es sind erhebliche Änderungen, die ich vornehme. Neben Rechtschreibfehlern merze ich auch noch Bandwurm- und Schachtelsätze aus. Und davon finden sich im Buch einige. Ich hoffe, dass ich bald mal zum Ende komme mit dem Scheiß.</p>
<p>Bis dahin freue ich mich über jede Unterstützung von eurer Seite. Cheers.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.weltgeschichte.org/2013/05/timingprobleme/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Spende für das Bildungsprojekt Quinoa</title>
		<link>http://www.weltgeschichte.org/2013/04/spende-fur-das-bildungsprojekt-quinoa/</link>
		<comments>http://www.weltgeschichte.org/2013/04/spende-fur-das-bildungsprojekt-quinoa/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 10 Apr 2013 09:06:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maori</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spendenaktionen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.weltgeschichte.org/?p=580</guid>
		<description><![CDATA[Ihr seid bestimmt mindestens einmal in eurem Leben schon mal auf Studenten gestoßen. Vielleicht habt ihr euch dabei ab und zu gedacht: „Wie sind diese Hohlköpfe auf die Uni gekommen?“ Das hat mit unserem Schulsystem zu tun. Eltern, die für die Schulbildung ihrer Kinder mehr Geld ausgeben können, erkaufen sich für sie einen komfortablen Bildungsweg. [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.weltgeschichte.org/wp-content/uploads/2013/04/20130410_quinoa_logo-400x122.jpg" alt="Quinoa Logo" width="400" height="122" class="alignnone size-medium wp-image-581" /></p>
<p>Ihr seid bestimmt mindestens einmal in eurem Leben schon mal auf Studenten gestoßen. Vielleicht habt ihr euch dabei ab und zu gedacht: „Wie sind diese Hohlköpfe auf die Uni gekommen?“</p>
<p>Das hat mit unserem Schulsystem zu tun. Eltern, die für die Schulbildung ihrer Kinder mehr Geld ausgeben können, erkaufen sich für sie einen komfortablen Bildungsweg. Somit werden auch geringfügig talentierte Nasen als Pseudo-Bildungselite in die Unis gespült. Und mit diesen lebensunfähigen Kreaturen plagen wir uns dann täglich ab. Danke.</p>
<p>Dagegen gehen während der ersten sechzehn bis zwanzig Lebensjahre viele Talente und Köpfe verloren, weil sie statt in Hamburg-Blankenese in Berlin-Wedding zur Welt kommen. Wenn sich niemand um diese Kinder bemüht, packen die sich ihre Köpfe mit Scheiße zu und stellen Blödsinn an. Meine ehemalige Schulkameradin Fiona Brunk möchte das verhindern. Gemeinsam mit Stefan Döring und einem hochmotivierten Team ist sie gerade mittendrin, das <a href="http://schulgruendungwedding.de" target="_blank">Schulkonzept Quinoa</a> zu entwickeln. Als Pilotprojekt dazu wird gerade eine Schule in Berlin-Wedding gegründet.</p>
<p>In den letzten Jahren haben wir viele Schlagzeilen über deutsche Problemstadtteile lesen dürfen. Ob in Köln, Frankfurt oder Berlin, die Berichte klangen ähnlich. Ich möchte jetzt nicht auf Details eingehen, langweilen könnt ihr euch woanders. Einigen wir uns darauf, dass die Kinder gebildet und betreut werden müssen, um so zu selbstbewussten und verantwortungsvollen Menschen heranzureifen.</p>
<p>Für das Quinoa-Projekt habe ich bereits vor ein paar Tagen 333,33 € aus dem Einnahmetopf gespendet. Das Geld kommt von euch Lesern, also bildet euch was drauf ein – damit tragen wir dazu bei, vielen Menschenleben eine neue Richtung mit besseren Perspektiven zu geben.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.weltgeschichte.org/2013/04/spende-fur-das-bildungsprojekt-quinoa/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Korrekte Sache</title>
		<link>http://www.weltgeschichte.org/2013/04/korrekte-sache/</link>
		<comments>http://www.weltgeschichte.org/2013/04/korrekte-sache/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 09 Apr 2013 08:14:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maori</dc:creator>
				<category><![CDATA[Camino 2009]]></category>
		<category><![CDATA[Reiseberichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.weltgeschichte.org/?p=577</guid>
		<description><![CDATA[Wie ihr wisst, arbeite ich als Texter bei GROSSE LIEBE, einer aufstrebenden und ziemlich steilen Werbebutze am Hamburger Hafen. Ganz aktuell konnten wir das Bibliographische Institut als Kunden gewinnen und werden in Zukunft das Standardwerk der deutschen Sprache bewerben: den Duden 1. Abgesehen davon, dass ein sprachlich anspruchsvoller Kunde entsprechend viel Spaß macht, achte ich [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wie ihr wisst, arbeite ich als Texter bei <a href="http://www.grosseliebe.net/" target="_blank">GROSSE LIEBE</a>, einer aufstrebenden und ziemlich steilen Werbebutze am Hamburger Hafen. Ganz aktuell konnten wir das Bibliographische Institut als Kunden gewinnen und werden in Zukunft das Standardwerk der deutschen Sprache bewerben: den <a href="http://www.duden.de/" target="_blank">Duden</a> 1.</p>
<p>Abgesehen davon, dass ein sprachlich anspruchsvoller Kunde entsprechend viel Spaß macht, achte ich jetzt noch mehr auf formale Feinheiten. Leider sind in der 4. Auflage meines Buchs immer noch jede Menge Schachtelsätze drin. Was mich allerdings richtig fertig macht, sind die vielen Rechtschreibfehler. Ich habe das Teil schon mindestens zehnmal durchgelesen. Trotzdem habe ich in der aktuellen Auflage locker dreißig (!) Rechtschreibfehler gefunden, wenn nicht noch mehr. Aufgrund der Arbeit für den Duden hat sich meine Rechtschreibung weiter verbessert, klar. Aber das allein erklärt nicht, wieso ich so viele Rechtschreibfehler übersehen konnte.</p>
<p>Zeitweise habe ich das Gefühl, ich würde hinter einem gebrochenen Deich stehen und mit einem Eimer gegen den Wasserstrom ankämpfen. Als würden permanent neue Rechtschreibfehler auftauchen. Aktuell bin ich auf Seite 57 von 300, es könnte also noch ein wenig dauern. Gerade zu Beginn des Buchs habe ich ziemlich viele Schachtelsätze eingebaut, die es zu entflechten gilt – ich hoffe, dass es ab Seite 150 wesentlich schneller vorangeht.</p>
<p>Soeben ist das erste Quartal 2013 abgelaufen, die Verkaufszahlen waren eher mäßig – wobei die für den März noch nicht vollständig vorliegen. 50 € gehen an die DKMS, wie ich bereits schrieb. Dann möchte ich noch ein anderes Projekt unterstützen, das sehr spannend klingt. Es hat etwas mit Brettern zu tun. Infos folgen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.weltgeschichte.org/2013/04/korrekte-sache/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Nachtrag zur DKMS</title>
		<link>http://www.weltgeschichte.org/2013/04/nachtrag-zur-dkms/</link>
		<comments>http://www.weltgeschichte.org/2013/04/nachtrag-zur-dkms/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 08 Apr 2013 15:55:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maori</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.weltgeschichte.org/?p=575</guid>
		<description><![CDATA[Homosexuelle Männer dürfen keine Stammzellen spenden. Nach Betrachtung der Pro- und Contra-Argumente habe ich beschlossen, zunächst einmal nur 50 € für meine Typisierung zu überweisen. Falls die DKMS in der Lage sein sollte, irgendwann den Passus aus ihren Bedingungen zu streichen, gibt’s mehr Geld. Nachtrag vom 25. April 2013: Die 50 Tacken sind überwiesen.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Homosexuelle Männer dürfen keine Stammzellen spenden. Nach Betrachtung der Pro- und Contra-Argumente habe ich beschlossen, zunächst einmal nur 50 € für meine Typisierung zu überweisen. Falls die DKMS in der Lage sein sollte, irgendwann den Passus aus ihren Bedingungen zu streichen, gibt’s mehr Geld.</p>
<p>Nachtrag vom 25. April 2013:<br />
Die 50 Tacken sind überwiesen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.weltgeschichte.org/2013/04/nachtrag-zur-dkms/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
